Mittwoch, 11. April 2012

Meister Francis: Onuku

Onuku ist ein ganz kleiner Ort, ca. 5km südlich von Akaroa. Die Landschaft hier ist so schön, dass wir, wie gesagt, ein paar Tage geblieben sind, um uns alles genauer anzusehen. An einem der schönsten Flecken hatten wir den Stellplatz für unser Auto und da Manni so schön groß ist haben wir beschlossen, im Auto zu übernachten, damit wir abends den Sonnenuntergang und morgens den Sonnenaufgang hier erleben können.


Vom Stellplatz aus haben wir dann Wanderungen unternommen, bei denen ich tatsächlich die Bekanntschaft von ein paar Schafen machen konnte. Wenn man sich ein bisschen in ihre Nähe setzt, kommen sie dann irgendwann, weil neugierig sind sie ja doch :-).
Aber hauptsächlich haben wir den Anblick der Landschaft genossen und an einigen Aussichtspunkten Rast gemacht, bei denen man sich in der Aussicht verlieren konnte. Noch schöner war die Rast natürlich jeweils mit den mitgebrachten Sandwiches, die wir dann fast meditativ verspeist haben ;-).


Der schwierigste Weg ging hinunter zum Fishing Spot. Das war so steil, dass ich fast den Hang runtergepurzelt wäre. Aber Dori hat mich gerade noch am Schwanz erwischt und so ist alles gut gegangen :-). Unten haben wir dann die Füße ins Wasser gehängt und Muscheln fürs Abendessen gesammelt. Leider konnten wir nicht ganz so lange unten bleiben, weil die Flut dann ziemlich schnell kam. Aber die leckeren Muscheln, die es dann zum essen gab, war eine kleine Entschädigung.


Heute am Nachmittag sind wir dann zurück nach Christchurch gefahren und haben unsere Auto Manni gegen ein anderes eingetauscht. Das haben wir Barbara genannt und hoffen, dass wir gut mit ihr klar kommen. Mit dem neuen Auto kann man zwar nicht mehr querfeldein fahren, was wir verkraften können, aber man kann viel besser darin übernachten :-).
Und dann ging´s gleich weiter Richtung Mount Cook. Unseren ersten Übernachtungsplatz haben wir Whanganui in der Nähe von Geraldine gefunden. Hier stehen wir ganz idyllisch direkt an einem kleinen Fluß.

Sonntag, 8. April 2012

Meister Francis: die ersten Tage auf der Südinsel

Nachdem wir am Dienstag in Christchurch angekommen sind, haben wir uns erst mal in der Stadt umgesehen. Leider ist sie von den letzten Erdbeben sehr stark zerstört, so dass man von ihrem einstigen Gesicht nicht mehr viel sehen kann. Es soll ja mal eine sehr schöne Stadt gewesen sein, mit einer tollen Kathedrale. Da kann man nur hoffe, dass es eines Tages wieder aufgebaut wird.
Nachmittags haben wir Pause in einem der Parks gemacht und dort Leute kennengelernt, die dort quasi beim Freiluftfriseur waren. Das war sehr interessant für mich, aber als sie mir auch das Fell stutzen wollten, habe ich lieber etwas Abstand gehalten ;-).


In Christchurch haben wir dann auch unser erstes Auto gemietet, dass wir Manni getauft haben. Irgendwie sieht es so aus ;-). Mit dem wollten wir eigentlich zuerst nach Dunedin fahren, aber es hat uns am Ende doch nach Akora verschlagen. Da sind wir sozusagen auf dem Weg hängengeblieben, weil es uns so gut gefallen hat.


Akora liegt ca. 75 km südlich von Christchurch auf der Banks Halbinsel. Es ist ein historischer, britisch-französischer Ort mit kolonialer Architektur, der auf einem erloschenen Vulkan liegt. Es gibt viele schöne Cafés und Geschäfte und er ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden. Das haben wir dann auch getan und sind direkt durch die schöne Landschaft gewandert, die immer wieder wunderschöne Ausblicke aufs Meer bietet. Dabei haben wir viele Schafe gesehen, mit denen ich Freundschaft schließen wollte. Aber sie waren zu schüchtern. Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal. Nicht ganz so geheuer war uns eine sehr große Kuh, die uns den Weg versperrt hat, weswegen wir dann lieber einen Umweg in Kauf genommen haben.
Das Wetter ist großartig und noch richtig sommerlich warm. Man muss sich sehr dick eincremen und ich bin auch froh, dass mein Fell nicht gestutzt wurde, so dient es nämlich als zusätzlichen Sonnenschutz.



Als wir ein bisschen weitergefahren sind, haben wir dann Onuku entdeckt, wo es uns so gut gefällt, dass wir jetzt ein paar Tage bleiben wollen.

Dienstag, 3. April 2012

Meister Francis: Ausflug nach Devenport

Gestern haben wir einen Ausflug nach Devenport gemacht. Das ist ein Vorort von Auckland, der am Ende einer Halbinsel gegenüber vom Stadtzentrum liegt. der schönste Weg hinzukommen ist mit der Fähre und die haben wir dann auch genommen.

Devenport ist bei der Bevölkerung Aucklands beliebt, weil es mit seinen Restaurants und Cafés am Hafen einen nostalgischen Charme versprüht. Man kann hier schön sitzen, essen und was trinken und gleichzeitig die Skyline von Auckland bewundern. Aber vor dem gemütlichen Teil haben wir uns natürlich was angesehen.


Als Vorbereitung auf die viele Wanderungen, die in den nächsten Wochen noch kommen werden, haben wir den Vulkan Mt. Victoria bestiegen. Das hört sich jetzt anstrengender an, als es war, der Mt. Victoria ist nämlich nicht sehr hoch ;-). Weil das Wetter so schön war, sind wir anschließend noch am Strand spazieren gegangen und haben den Ausblick auf den wesentlich größeren Vulkan Rangitoto genossen.



Auf dem Weg zurück zum Hafen musste ich natürlich noch auf die riesigen Bäume klettern,von denen es hier einige gibt. Wenn die schon so groß sind, bin ich mal gespannt, wie es dann im Urwald wird, wo dann auch die Kauri Bäume stehen.



Und jetzt muss ich mich beeilen, weil gleich müssen wir zum Flughafen, von wo aus es nach Christchurch geht.

Montag, 2. April 2012

Meister Francis: Auckland

Nach einem langen Flug sind wir wohlbehalten am anderen Ende der Welt angekommen. Da haben wir uns erst mal zwei Tag akklimatisiert und dann ging es richtig los mit den Erkundungen.

Da wir in Auckland gelandet sind, haben wir uns zunächst auch mal hier in der Stadt umgesehen. Auckland ist die größte Stadt und das wirtschaftliche Zentrum von Neuseeland. Es hat 1,4 Millionen Einwohner, d.h. ein drittel der Landesbevölkerung wohnt hier. Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, bezeichnen es als "Tāmaki-makau-rau", was soviel wie "junge Schönheit mit hundert Liebhabern" bedeutet. Im Großraum Auckland liegen 50 inaktive Vulkane, denen die Stadt ihre vielen Parkanlagen zu verdanken hat und außerdem gibt es viele Meeresbuchten. Wer weiß, vielleicht kommt ja daher auch der ursprüngliche Name ;-).


In einem der vielen Parks, der auch in der Nähe unseres Hostels liegt, haben wir auch unsere Besichtigungstour angefangen. Dort haben wir uns ein Kricket Spiel angesehen, dass sich hier auch sehr großer Beliebtheit erfreut. Dann ging´s weiter ins Stadtzentrum auf die Queen Street, wo wir uns die Geschäfte angesehen und in einem schicken Café Kaffee getrunken haben.  danach sind wir endlich am Hafen angekommen, dem Waitemata Habour. Von hier aus kann man gut Bootstouren machen und natürlich auch die vielen Schiffe bewundern. Nachdem wir hier eine ganz zeitlang rumgelaufen sind und die Aussicht und die Atmosphäre genossen haben, ging´s wieder rein in die Stadt, zum Aotea Center und zur Town Hall, die den kulturellen Mittelpunkt von Auckland bilden. Und zum krönenden Abschluss des Tages sind wir noch auf die Aussichtsplatform des Sky Towers gefahren und haben uns die Stadt von oben angesehen. Der Sky Tower ist 328m hoch und somit das höchste Gebäude der Südhalbkugel.



Den Abend wollen wir dann in einem Pub beschließen und uns ein schönes Tui Bierchen genehmigen. Das ist hier wohl das meist getrunkene Bier. Und wie man hört, ist der Cider hier auch nicht schlecht :-). Dazu gibt es Pommes aus der Süßkartoffel Kumara, die auch sehr beliebt sein sollen.

 

Mittwoch, 28. März 2012

Meister Francis: Neuseeland ich komme

Kaum bin ich aus Osaka zurück, darf ich schon wieder weg fahren. Dieses Mal bin ich mit Doris unterwegs und es geht für 5 Wochen nach Neuseeland. Ich bin schon ganz aufgeregt, weil so lange und so weit war ich noch nie weg. Aber ich freue mich natürlich auch, weil Neuseeland ja so besonders schön sein soll. Gespannt bin ich schon, ob ich auch mal auf meine dortigen Verwandten treffe oder die Bekanntschaft eines Kiwis oder Opossums mache.

Aber jetzt steht mir heute Abend erst mal ein langer Flug bevor, mit Zwischenstopp´s in Dubai und Melbourne. Und irgendwann morgen Mittag komme wir dann in Auckland an, wo wir auch erst mal ein paar Tage bleiben werden.

Dann genieße ich hier noch mal einen herrlichen Frühlingstag und mache mir noch mal Gedanken über die Reiseliteratur. Zu sehr darf sie das Gepäck ja nicht belasten ;-). Und dann werdet Ihr an dieser Stelle wieder von mir hören :-).




Samstag, 24. März 2012

Osaka-Burg

An einem strahlend schönen Frühlingstag haben wir heute die Burg von Osaka besichtigt. Sie liegt in einer parkartigen Anlage mitten in der Stadt und ist ein sehr imposanter Bau. Sie hat eine Grundfläche von fast einem 1qkm und steht auf zwei erhöhten Plattformen, die jeweils von einem Burgraben umgeben sind. Das zentrale Gebäude erhebt sich hoch über die anderen und hat einen Steinsockel mit drei unsichtbaren Stockwerken darin. Darüber gibt es noch fünf sichtbare Stockwerke aus Holz. Sie wurde 1583 auf dem Gelände eines zerstörten Tempels errichtet. Im Lauf der Zeit wurde sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, spielte aber lange Zeit eine wichtige Rolle in der Geschichte des westlichen Japans.
Heute beherbergt sie ein Geschichtsmuseum und in der obersten Etage befindet sich eine Aussichtplattform, von der man eine schönen Blick über die ganze Anlage hat.




Nach so viel Kultur sind wir noch ein bisschen im Park spazieren gegangen und haben die Kirschbäume bewundert, die schon in voller Blüte stehen. Japan ist ja während der Kirschblüte besonders schön und viele Japaner genießen das schöne Wetter und die prächtigen Bäume, indem sie in der Mittagspause und abends in die Parks strömen und da picknicken und spazieren gehen. Ich habe auch ein paar sehr nette kennengelernt und mich gut mit ihnen unterhalten und natürlich haben sie auch ein Foto mit mir fürs Familienalbum gemacht :-). Und ich konnte natürlich auch wieder nicht anders und musste auf einen Baum klettern, um an den schönen Blüten zu riechen.




Jetzt gehen ich noch ein bisschen einkaufen, auch eine Lieblingsbeschäftigung der Japaner :-). Und heute Abend gehen wir Okonomiyaki essen. Das ist eine Spezialität in Osaka. Es handelt sich dabei um einen Fladen aus Mehl, Ei, Wasser, Kohl und Dashi (Fischsud), der mit gebratenem Rindfleisch oder Fisch und Gemüse gefüllt wird und mit einer speziellen Soße gegessen wird. Das ganze wird auf Heizplatten in der Mitte des Tischs serviert und soll sehr gesellig sein.

Morgen geht es dann wieder zurück nach Mainz und am Mittwochabend trete ich schon die nächste große Reise an. Ich darf mit nach Neuseeland :-).

Freitag, 23. März 2012

unverhofft kommt oft

Heute melde ich mich aus Japan, wo ich völlig unverhofft mit Saskia hinfliegen durfte. Saskia ist Stewardess und war so freundlich mich für ein paar Tage mit nach Osaka zu nehmen. Und da bin ich nun und weiß immer noch nicht, wie mir geschehen ist :-).

Osaka ist die drittgrößte Stadt in Japan und ich bin ganz beeindruckt, wie modern und geschäftig alles ist. Für den Anfang habe ich mich ein bisschen im Zentrum umgesehen und habe dabei die Einkaufsstraßen Mido-Suji und Shinsaibashi-Suji besucht. Da gab es so viel und so viel tolles und buntes, dass ich immer noch ganz geflasht bin.
Um die Aussicht über die Stadt zu genießen bin ich auf das Umeda Sky Building gefahren. Das ging mit einem fast lautlosen und unglaublich schnellen Aufzug und die Aussicht über die Stadt war fantastisch.



 Nach dem Großstadtgewühl habe ich etwas Erholung im Grünen gebraucht und bin in einen der vielen Parks hier gegangen. Dort habe ich die riesigen Schirmtannen bewundert und konnte es mir nicht verkneifen, auf eine zu klettern. Die Schilder kann ich ja nicht lesen, von daher denke ich, dass es sicher nicht verboten ist. Zumindest nicht für Eichhörnchen ;-).



Jetzt gehen wir gleich noch Essen. Da bin ich auch schon sehr gespannt. Osaka ist ja berühmt für seine Küche.  Und danach werde ich, nach langem Flug und ereignisreichem Tag, todmüde ins Bett fallen.